Nur wenige Monate zuvor hatten wir unabhängig voneinander Freunde kennengelernt, die uns beide auf das Xperience Festival in Bad Meinberg aufmerksam machten. Obwohl keiner von uns wegen Yoga dorthin fuhr, folgten wir der Einladung des Lebens – und ahnten nicht, dass dort unser gemeinsamer Weg beginnen würde. Ganz nach dem Motto „Habe ich noch nie gemacht. Könnte ja gut werden.“
Daniel kannte die Freundin, die ihn auf das Festival aufmerksam machte, von der Heldenreise. Valerie war durch eine Freundin vom Earthbound Pilz Festival auf das Event gestoßen. So fanden wir uns beide an demselben Ort wieder – genau zur richtigen Zeit.
Die Heldenreise und das Festival können wir auch sehr empfehlen.
https://irgendwie-anders.de/heldenreise.html
https://earthbound-festival.com
Unsere erste Begegnung fand bei einem Vortrag von Andreas Müller mit dem Titel „Gespräche über Befreiung“ statt. Darin sprach er darüber, wie erstrebenswert es sei, das Ego aufzulösen. Valerie sah manches etwas anders und stellte einige Fragen. Daniel, der zufällig neben ihr saß, schlug vor, sich anschließend darüber auszutauschen.
Aus diesem Gespräch wurde ein gemeinsames Mittagessen. Aus einem Mittagessen wurden stundenlange Gespräche, viel Lachen und das Vorstellen unserer Freunde. Und als wir uns für den Abend zum Tanzen verabredeten, begann die Magie erst richtig.
Bis zum allerletzten Ton tanzten wir ausgelassen durch das Zelt. Danach beschlossen wir, gemeinsam zum Mantrasingen zu gehen. Von diesem Moment an wichen wir kaum noch voneinander. Den letzten Festivaltag verbrachten wir Seite an Seite – bei Workshops, Massagen, Yoga und allem, was uns neugierig machte.
Auch unsere Freundeskreise fanden zueinander. Aus zwei Gruppen wurde eine große Gemeinschaft, die wir liebevoll den „Artischokentribe“ tauften – inspiriert von der großen Lichtinstallation im Hauptzelt, die uns an eine aufgehende Artischocke erinnerte.
Als das Festival endete, waren wir noch nicht bereit, diese besondere Zeit loszulassen. Gemeinsam beschlossen wir, noch einen Tag länger zu bleiben. Wir besuchten die Externsteine im Teutoburger Wald, spazierten durch die beeindruckende Felslandschaft und genossen jede weitere gemeinsame Minute.
Der Abschied fiel uns unglaublich schwer.
Schon wenige Tage später trafen wir uns bei Daniel wieder. Bis dahin telefonierten wir täglich mehrere Stunden. Bereits in diesen ersten Tagen spürten wir beide: Wir wollten unser Leben nicht mehr ohne den anderen verbringen.
Daniel stellte Valerie direkt am ersten gemeinsamen Tag seinen Eltern vor. Nur zwei Tage später besuchten wir Kiki, Josch und David – Valeries Schwester und ihre Familie. Alles fühlte sich überraschend selbstverständlich an, als würden sich unsere Welten schon lange kennen.
Drei Wochen später machten wir gemeinsam mit Nelson, Daniels Trauzeugen, einen unvergesslichen Roadtrip durch die Sächsische Schweiz. Die Geschichte dieser Reise könnt ihr hier nachlesen:
Und weil unsere Liebesgeschichte dort begann, kehren wir auch dieses Jahr wieder zum Xperience Festival zurück – nur eine Woche vor unserer Hochzeit. Dort werden wir gemeinsam poltern und die Vorfreude auf unseren großen Tag feiern.
Wer Lust hat, dabei zu sein, ist herzlich eingeladen:
Wir freuen uns auf euch – und noch mehr darauf, bald gemeinsam mit euch unsere Liebe zu feiern.




















